Total Cost of Risk – GIN Workplace Corporate Risk & Insurance Services

Freitag, 4 Juli 2008

Der Internationale Wettbewerb erfordert im Risk & Insurance Management eine hohe Qualität des Risikoschutzes und die Optimierung der Total Cost of Risk. Financial Times stellt in der Beilage Industrieversicherung vom 29.05.2008 heraus, wie Industrie und Versicherer in einer höheren Transparenz und elektronischem Datenaustausch bedeutende Vorteile für alle Marktteilnehmer sehen.

Mit dem GIN Workplace Corporate Risk & Insurance Services unterstützt ISE Unternehmen bei der Erfüllung dieser anspruchsvollen Tätigkeiten. Mit dem Einsatz des GIN Workplace gewinnen Unternehmen zusätzliche Effektivität und Effizienz für den weltweiten Informations­austausch, die standortübergreifende Zusammenarbeit und die Vollständigkeit der lokalen und unternehmens­weiten Risikoinformation. Der manuelle Arbeitsaufwand wird dabei nachhaltig reduziert.

Der GIN Workplace unterstützt nachhaltig bei der Optimierung der Total Cost of Risk durch:

  1. strukturierte Daten für die Risikoanalyse, das Riskengineering und die Risikobewertung
  2. qualifizierte Informationen für die Eigentragung von Risiken
  3. spezifische Analysen und Risikoinformationen für die Durchsetzung Ihrer Unternehmensziele
  4. ein effizientes Controlling für die Optimierung von Abläufen und Ergebnissen

Der GIN Workplace ist das Ergebnis langjähriger Zusammen­arbeit mit internationalen Konzernen und Industrieversicherern sowie führenden Technologie Partnern. Weitere Informationen erhalten Sie hier oder durch eine persönliche Präsentation des GIN Workplace Online oder in Ihrem Hause. Nehmen Sie hierzu einfach Kontakt mit uns auf.


Prämien sinken im Q1+Q2 2007 – Marsh EMEA Insurance Market Report

Montag, 26 November 2007

Laut dem EMEA Insurance Market Report von Marsh sind auch im ersten Halbjahr 2007 die Prämien weiter gesunken.

Ausser in der Sparte Healthcare verzeichneten alle von Marsh untersuchten Bereiche in Deutschland eine Prämienreduzierung im Durchschnitt zwischen 10 und 20%.

Als einen wesentlichen Grund für diese Reduzierung nennt Marsh die hohen verfügbaren Kapazitäten und den weiter sehr aktiven Wettbewerb sowie die damit verbundene weiche Entwicklung des Marktes.

Die Untersuchung erstreckte sich über 40 Länder und deckt ca. 68% des EMEA Portfolios ab.

Um diese Prämieneinsparungen auf Versicherungsnehmerseite wirklich zu realisieren sind aber aus meiner Sicht weitere Maßnahmen erforderlich (gewesen). Zum einen haben Maßnahmen im Risk-Management der Versicherungsnehmer dazu geführt Schadenverläufe positiv zu beeinflussen zum Anderen stellt sich die Frage, ob auch aus dem Blickpunkt “Total Cost of Risk” die Kosten gesenkt werden konnten.

Eine Einsparung bei Prämien die in den Markt gezahlt werden kann auch dahher rühren, dass ein größer Anteil des Risikos selbst getragen wird. Zudem sind in einzelnen Fällen sicherlich auch weitere, detaillierte Informationen für die Risikoträger bereitzustellen, die eine bessere Beurteilung des weltweiten Risikos der Versicherungsnehmer zulassen und somit ggf. auch zu einer Neubewertung der Prämie führen. Dies führt aber unweigerlich zu Mehraufwendungen auf Versicherungsnehmerseite, die den Prämieneinsparungen gegenüberzustellen sind.

Aus meiner Wahrnehmung wird das Thema “Total Cost of Risk” für die Steuerung des Risk & Insurancemanagement an Bedeutung für die Versicherungsnehmer deutlich zunehmen.

Mit einer Bewertung aller im Unternehmen anfallenden Kosten für das Handling von Risiken wird eine zielgerichtete Steuerung des Riskmanagements im Unternhemen ermöglicht.

Die Herausforderung besteht sicherlich darin, die im Unternehmen, oft weltweit verstreuten Informationen in einer wirkungsvollen Struktur zusammenzuführen und bewertbar zu machen. Aber nicht nur die weitläufige Verteilung der Informationen, sondern auch der unterschiedliche Detailierungsgrad der Informationen pro Informationsquelle und die Anforderungen der unterschiedlichen Unternehmensbereiche / -einheiten und Länder an das Risk & Insurancemanagement machen diese Aufgabe zu einer großen Herausforderung.

Hier gilt es flexible, mitwachsende, service-orientierte Architekturen zu entwickeln, die einen suksesziven Aufbau eines Riskmanagements mit der Perspektive “Total Cost of Risk” ermöglicht. Diese Architektur beginnt beim Business und muss sich in der IT-Architektur fortsetzen damit schlussendlich die Unterstützung im Business, aber auch in IT-Tools für die Riskmanger zur Verfügung steht, die für diese Aufgabe erfoderlich ist.


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